Solution
ERP-Schnittstellen, die im Tagesgeschäft nicht stillstehen
Die meisten ERP-Schnittstellen funktionieren im Test und brechen im Alltag — bei Sonderzeichen, Teillieferungen und dem Moment, in dem das ERP für ein Update stillsteht. Wir bauen Schnittstellen für genau diese Fälle.
Ergebnisse
- Keine manuellen Exporte und Importe mehr
- Fehler werden sichtbar und wiederaufnehmbar statt still verschluckt
- Bestände und Preise sind in allen Kanälen gleich
- Nachvollziehbarer Belegfluss für Prüfung und Revision
Solution
Typische Einsätze
Shop und ERP
Artikel, Preise, Bestände hin, Aufträge und Belege zurück.
CRM und ERP
Kunden, Angebote und Umsätze ohne doppelte Pflege.
Lager und Versand
Kommissionierung, Sendungen und Tracking im Belegfluss.
Unsere Leistungen
- Schnittstellenkonzept mit klarer Datenhoheit
- Ereignisgesteuerte Übertragung statt Nachtlauf
- Idempotente Verarbeitung ohne Doppelbuchung
- Fehlerwarteschlange mit Wiederaufnahme und Benachrichtigung
- Feldbezogene Abbildungsregeln und Datenprüfung
- Überwachung mit Alarmierung bei Stillstand
Integrationen
Compliance
- GoBD-konformer Belegfluss
- DSGVO-Bewertung der übertragenen Personendaten
- Protokollierung für Wirtschaftsprüfung
Für wen das passt
- Unternehmen, die Daten heute per Exportdatei zwischen Systemen bewegen
- Betriebe mit mehreren Vertriebskanälen und einem führenden ERP
- Organisationen, deren nächtliche Schnittstelle regelmäßig nachbearbeitet wird
Wann es die falsche Wahl ist
- Einmalige Datenübernahme — das ist eine Migration, kein Integrationsprojekt
- Systeme ohne jede Zugriffsmöglichkeit und ohne Herstellerunterstützung
Welche Probleme das löst
Nachtlauf als Geschäftsrisiko
Ein Abbruch um drei Uhr bedeutet, dass der Vertrieb morgens mit falschen Beständen arbeitet.
Stille Fehler
Datensätze verschwinden ohne Meldung, und niemand merkt es bis zur Reklamation.
Datenhoheit unklar
Zwei Systeme dürfen dasselbe Feld ändern — das Ergebnis hängt vom Zufall ab.
Architektur und Schnittstellen
- Integrationsschicht zwischen den Systemen, damit kein System das andere direkt kennt
- Ereignisse mit garantierter Zustellung und Wiederholung bei Ausfall
- Idempotenzschlüssel pro Beleg, damit Wiederholung nicht doppelt bucht
- Überwachung mit Schwellenwerten und Alarm an einen benannten Empfänger
So läuft die Umsetzung
- 01
Datenlandkarte
Welches System führt welches Feld, und welcher Beleg löst welche Bewegung aus.
- 02
Schnittstellenvertrag
Felder, Formate, Fehlerfälle und Abnahmekriterien schriftlich fixiert.
- 03
Umsetzung mit Testdaten aus der Praxis
Echte Altfälle inklusive Sonderzeichen, Teillieferungen und Stornos.
- 04
Übergabe mit Betriebshandbuch
Ihr Team kann Fehler selbst erkennen und wiederaufnehmen.
Realistischer Zeitplan
Woche 1–3: Datenlandkarte
Analyse, Schnittstellenvertrag, verbindliches Angebot.
Woche 4–10: Umsetzung
Entwicklung gegen echte Testdaten, Abnahme je Belegart.
Woche 11–13: Parallelbetrieb
Alt und neu laufen gemeinsam, bis die Zahlen übereinstimmen.
Standard oder Eigenentwicklung
Standardsoftware reicht, wenn
- Standardkonnektoren des Herstellers, wenn sie Ihre Belegarten vollständig abdecken
- Plattformen wie Power Automate für einfache, unkritische Abgleiche
Individualsoftware lohnt sich, wenn
- Belegflüsse mit Teillieferungen, Stornos und Sonderfällen
- Alles, was revisionssicher protokolliert werden muss
Deckt ein Standardkonnektor Ihren Fall ab, richten wir ihn ein — das ist günstiger als jede Eigenentwicklung.
Was den Preis bestimmt
API-Qualität des ERP
Ältere Systeme ohne dokumentierte API sind der größte Kostentreiber überhaupt.
Anzahl der Belegarten
Auftrag, Teillieferung, Storno und Gutschrift sind vier getrennte Fälle.
Datenqualität
Unsaubere Stammdaten erzwingen Prüf- und Korrekturlogik in der Schnittstelle.
Wo Projekte scheitern
Test nur mit Idealdaten
Wir testen mit echten Altfällen, nicht mit sauberen Beispielsätzen.
Niemand überwacht die Schnittstelle
Alarmierung und Zuständigkeit werden vor dem Go-live benannt.
ERP-Update bricht die Anbindung
Versionierte Schnittstellen und ein Testlauf vor jedem ERP-Update.
Richtwert Budget
Pro angebundenes System. Ein ERP ohne moderne API liegt deutlich höher.
FAQ
Häufige Fragen
Was kostet eine ERP-Schnittstelle?+
Ab etwa 22.000 € pro angebundenes System, typisch 40.000 bis 140.000 €. Entscheidend ist die API-Qualität Ihres ERP.
Wie oft werden Daten übertragen?+
Ereignisgesteuert innerhalb von Sekunden bis Minuten. Nachtläufe nutzen wir nur, wo es fachlich sinnvoll ist.
Was passiert bei einem Ausfall?+
Nachrichten bleiben in der Warteschlange, werden automatisch wiederholt und bei dauerhaftem Fehler gemeldet.
Können wir die Schnittstelle selbst betreiben?+
Ja. Betriebshandbuch, Überwachung und Wiederaufnahmeverfahren gehen an Ihr Team über.
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