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Solution

B2B-Shop mit Kundenpreisen, Rahmenverträgen und ERP-Anbindung

Ein B2B-Shop ist kein Onlineshop mit Login. Ihre Kunden haben verhandelte Preise, Kostenstellen, Freigabegrenzen und erwarten Rechnungskauf. Genau dort hören Standardplattformen auf und beginnen die Individualisierungskosten.

Ergebnisse

  • Bestellungen kommen strukturiert statt per E-Mail und Telefon
  • Kundenindividuelle Preise und Staffeln ohne Pflege in zwei Systemen
  • Weniger Rückfragen durch sichtbare Verfügbarkeit und Lieferzeiten
  • Mehr Wiederbestellungen durch Historie und Merklisten

Solution

Typische Einsätze

Wiederbestellportal

Bestellhistorie, Merklisten und Schnellerfassung über Artikelnummer.

Vertriebsunterstützung

Der Außendienst bestellt im Namen des Kunden, mit denselben Preisen.

Freigabeprozess

Einkäufer legt an, Vorgesetzter genehmigt nach Betragsgrenze.

Unsere Leistungen

  • Kundenindividuelle Preislisten, Staffeln und Aktionen
  • Rechnungskauf, Kreditlimit und Zahlungsziele
  • Freigabe- und Budgetregeln je Kundenorganisation
  • Zwei-Wege-ERP-Integration für Preise, Bestände und Belege
  • Artikelvarianten, Mengeneinheiten und Gebinde
  • Punch-Out und EDI für Konzernkunden

Integrationen

SAPMicrosoft DynamicsShopwareDATEVEDI und OCI-Punch-OutZahlungs- und Kreditprüfungsdienste

Compliance

  • DSGVO und AV-Vertrag
  • GoBD-konforme Belegablage
  • Barrierefreiheit nach BFSG für Kundenportale

Für wen das passt

  • Hersteller und Großhändler mit wiederkehrenden Geschäftskunden
  • Unternehmen, deren Innendienst überwiegend Bestellungen abtippt
  • Betriebe mit verhandelten Preisen, die in Standardshops nicht darstellbar sind

Wann es die falsche Wahl ist

  • Reiner Endkundenverkauf ohne Vertragspreise
  • Sortimente unter wenigen Dutzend Artikeln ohne Preislogik

Welche Probleme das löst

Bestellungen per E-Mail

Jede Bestellung wird gelesen, interpretiert und abgetippt — mit Tippfehlern als Reklamationsquelle.

Preispflege doppelt

Verhandelte Preise stehen im ERP und im Shop, und irgendwann widersprechen sie sich.

Keine Verfügbarkeitsauskunft

Der Kunde ruft an, weil der Shop keine belastbare Lieferzeit zeigt.

Architektur und Schnittstellen

  • ERP bleibt führend für Preise, Kunden und Belege; der Shop hält einen synchronisierten Lesestand
  • Preisberechnung serverseitig, damit kein Kunde fremde Konditionen sieht
  • Bestandsanzeige mit Verfügbarkeitsstufen statt exakter Menge, wenn der Wettbewerb mitschaut
  • Belegfluss in beide Richtungen: Auftrag ins ERP, Lieferschein und Rechnung zurück ins Portal

So läuft die Umsetzung

  1. 01

    Sortiments- und Preisanalyse

    Wir prüfen, wie Preise wirklich entstehen — inklusive der Ausnahmen.

  2. 02

    Integrationskonzept

    Welche Daten führt das ERP, welche der Shop, und wie oft wird abgeglichen.

  3. 03

    Entwicklung mit Pilotkunden

    Fünf bis zehn echte Kunden bestellen, bevor alle eingeladen werden.

  4. 04

    Migration der Bestellwege

    E-Mail-Bestellungen werden begleitet abgelöst, nicht abgeschaltet.

Realistischer Zeitplan

Woche 1–4: Analyse

Sortiment, Preislogik, ERP-Schnittstelle, verbindliches Angebot.

Woche 5–18: Entwicklung

Zweiwöchentliche Abnahmen mit Vertrieb und IT.

Woche 19–24: Pilot und Einführung

Pilotkunden, Schulung des Innendienstes, stufenweise Einladung.

Standard oder Eigenentwicklung

Standardsoftware reicht, wenn

  • Zahlungsabwicklung, Kreditprüfung und Versandanbindung
  • Produktdatenpflege über ein Standard-PIM

Individualsoftware lohnt sich, wenn

  • Ihre Preis- und Freigabelogik
  • Die Bestellwege, die Ihre Kunden tatsächlich nutzen

Wenn Shopware oder eine vergleichbare Plattform Ihre Preislogik abbildet, setzen wir darauf auf statt neu zu bauen.

Was den Preis bestimmt

Preis- und Rabattlogik

Kundenstaffeln mit Ausnahmen und Aktionen sind der größte Einzelposten.

ERP-Schnittstellenqualität

Ein ERP ohne moderne API verlängert das Projekt erheblich.

Punch-Out und EDI

Konzernkunden bringen eigene Beschaffungsstandards mit, jeder einzeln zu testen.

Wo Projekte scheitern

Kunden nutzen den Shop nicht

Wir binden Pilotkunden früh ein und messen die Nutzung, statt nach dem Launch zu hoffen.

Falsche Preise im Live-Betrieb

Preisberechnung wird gegen echte ERP-Fälle getestet, inklusive Ausnahmen.

Innendienst blockiert

Das Portal entlastet das Team sichtbar, statt es zu ersetzen — das kommunizieren wir aktiv.

Richtwert Budget

from
50.000 €
typical
85.000 – 280.000 €

Die ERP-Integration und die Preislogik bestimmen die Spanne, nicht die Artikelzahl.

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet ein B2B-Shop?+

Ab etwa 50.000 €, typisch 85.000 bis 280.000 €. Preislogik und ERP-Anbindung bestimmen die Spanne.

Können wir Shopware weiterverwenden?+

Ja, wenn die Preislogik darin abbildbar ist. Wir prüfen das vor dem Angebot und sagen offen, wann eine eigene Lösung günstiger ist.

Sehen Kunden gegenseitig ihre Preise?+

Nein. Preise werden serverseitig je Kundenkonto berechnet und niemals im Browser zusammengesetzt.

Unterstützen Sie EDI und Punch-Out?+

Ja, inklusive OCI-Punch-Out für Konzernbeschaffung und klassischer EDI-Anbindung.

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