Service
SaaS entwickeln lassen — vom ersten zahlenden Kunden bis zur Mandantenfähigkeit
Ein SaaS-Produkt scheitert selten an der Oberfläche. Es scheitert an der Mandantentrennung, die nachträglich eingebaut wurde, an der Abrechnung, die jeder Sonderfall bricht, und am Betrieb, für den niemand zuständig ist. Diese drei Punkte klären wir vor der ersten Zeile Code.
Ergebnisse
- Ein Produkt, das neue Kunden ohne Entwicklerhilfe aufnehmen kann
- Abrechnung, die Verträge, Staffelpreise und Jahresrechnungen abbildet
- Nachweisbare Mandantentrennung für Sicherheitsprüfungen im Enterprise-Vertrieb
- Betriebskosten, die pro Kunde sinken statt steigen
Service
Typische Einsätze
Branchen-SaaS
Fachwissen aus Ihrem Kerngeschäft wird zum Produkt für Ihre Branche.
Produktisierung einer Individuallösung
Eine bereits bewährte Inhouse-Lösung wird mandantenfähig und verkaufbar.
Portal mit Abonnement
Bestehende Kundenleistung wird zu einem wiederkehrenden Erlösmodell.
Unsere Leistungen
- Mandantenfähige Architektur und Datentrennung
- Abrechnung mit Stripe, Paddle oder Rechnungsstellung über Ihre FiBu
- Selfservice-Onboarding, Rollen und Einladungsverfahren
- Nutzungsmessung, Limits und Preisstufen
- Betrieb, Monitoring und Wiederherstellungsverfahren
- SSO über Microsoft Entra ID oder Google Workspace
Integrationen
Compliance
- DSGVO und AV-Vertrag nach Art. 28
- Hosting in deutschen oder EU-Regionen
- Löschkonzept und Auftragsverarbeiterliste
- Protokollierung für Sicherheitsfragebögen
Für wen das passt
- Unternehmen mit bewiesener Nachfrage, die eine Inhouse-Lösung zum Produkt machen wollen
- Fachverlage, Verbände und Dienstleister mit wiederkehrendem Kundenkontakt
- Gründerteams mit Branchenzugang, aber ohne eigene Entwicklung
Wann es die falsche Wahl ist
- Ideen ohne einen einzigen Gesprächspartner aus der Zielgruppe
- Reine interne Werkzeuge ohne Verkaufsabsicht
Welche Probleme das löst
Mandantentrennung nachgerüstet
Wer Mandanten erst nach dem dritten Kunden einbaut, zahlt sie doppelt — und scheitert am ersten Sicherheitsfragebogen.
Abrechnung als Dauerbaustelle
Staffelpreise, Jahresverträge und Teilstornos brechen jedes nachträglich angeklebte Abrechnungsmodell.
Onboarding kostet Entwicklerzeit
Solange jeder neue Kunde manuell eingerichtet wird, skaliert der Vertrieb nicht.
Architektur und Schnittstellen
- Mandantentrennung auf Datenbankebene mit durchgesetzten Zugriffsregeln
- Abrechnungsereignisse getrennt von Produktlogik, damit Preisänderungen keine Releases erzwingen
- Hosting in EU-Regionen mit dokumentierter Wiederherstellungszeit
- Versionierte öffentliche API, damit Kunden selbst anbinden können
So läuft die Umsetzung
- 01
Produktabgrenzung
Wir bestimmen mit Ihnen die kleinste Version, die ein Kunde bezahlen würde.
- 02
Architektur und Preislogik
Mandantenmodell, Rollenkonzept und Preisstufen werden gemeinsam festgelegt.
- 03
Entwicklung in Abnahmeschritten
Alle zwei Wochen ein prüfbares Inkrement in Ihrer Testumgebung.
- 04
Pilotkunden
Zwei bis drei echte Mandanten vor dem breiten Vertriebsstart.
Realistischer Zeitplan
Woche 1–3: Produktabgrenzung
Umfang, Preislogik, Mandantenmodell, verbindliches Angebot.
Woche 4–16: Entwicklung
Zweiwöchentliche Abnahmen, parallel Aufbau des Betriebs.
Woche 17–22: Pilotbetrieb
Echte Mandanten, Abrechnung im Live-Betrieb, Nachschärfung.
Standard oder Eigenentwicklung
Standardsoftware reicht, wenn
- Abrechnung, Zahlungsabwicklung und Mahnwesen — hier ist Standard immer günstiger
- Support-Postfach, Statusseite und Newsletter-Werkzeuge
Individualsoftware lohnt sich, wenn
- Die Fachlogik, für die Kunden bezahlen
- Mandantenmodell und Rollenkonzept Ihres Marktes
Wenn eine bestehende SaaS-Plattform Ihren Fall zu 80 % abdeckt, sagen wir das offen.
Was den Preis bestimmt
Preis- und Vertragsmodell
Ein Pauschalpreis ist günstig. Nutzungsabhängige Staffeln mit Jahresverträgen sind der teuerste Einzelposten.
Enterprise-Anforderungen
SSO, Mandantenadministration und Audit-Protokolle sind Vertriebsvoraussetzung, aber kein Startumfang.
Migration bestehender Kunden
Bestandskunden aus einer Altlösung zu überführen ist eigene Projektarbeit.
Wo Projekte scheitern
Umfang ohne zahlenden Pilotkunden
Wir starten erst, wenn mindestens ein Kunde den Bedarf bestätigt hat.
Betrieb ohne Zuständigkeit
Monitoring, Bereitschaft und Wiederherstellung werden vor dem Launch benannt — nicht danach.
Sicherheitsfragebogen zu spät
Enterprise-Kunden prüfen früh. Wir liefern die Antworten als Teil der Dokumentation.
Richtwert Budget
Erste marktfähige Version. Der Projektrechner grenzt die Spanne auf Ihr Vorhaben ein.
FAQ
Häufige Fragen
Was kostet eine SaaS-Entwicklung?+
Eine erste marktfähige Version beginnt bei etwa 60.000 €, die meisten Projekte liegen zwischen 110.000 und 320.000 €. Preislogik und Enterprise-Anforderungen bestimmen die Spanne stärker als der Funktionsumfang.
Wo liegen die Daten?+
In deutschen oder EU-Rechenzentren, mit AV-Vertrag, Löschkonzept und benannten Unterauftragnehmern.
Können wir das Produkt später selbst weiterentwickeln?+
Ja. Quellcode, Architekturdokumentation und Deployment gehen vollständig an Sie über.
Brauchen wir SSO zum Start?+
Nur wenn Sie sofort an Konzerne verkaufen. Für den Mittelstandsvertrieb genügt ein solides Rollen- und Einladungskonzept.
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